Die beiden Schleswigschen Löwen sind aus der Heraldik in zahlreichen Wappen überliefert; in Schleswig selbst finden sie zudem eine steinerne Ausprägung. Nimmt man die am Ende des 13. Jahrhunderts am Dom – damals eine hochgotische Gewölbebasilika – sichtbar angebrachten Löwendarstellungen zum Maßstab, so entspricht deren Anzahl derjenigen im heraldischen Wappen.
Die Schleswigschen Löwen waren über Jahrhunderte das zentrale Wappensymbol des Herzogtums Schleswig. Sie sind von 1386 bis 1866 im schleswigschen Wappen nachgewiesen – also bis zum Ende der dänischen Herrschaft über Schleswig.
Obwohl die Löwen seit 1935 nicht mehr im Wappen der Stadt Schleswig geführt werden, sind sie weiterhin ein identitätsstiftendes Symbol. Die dänische Minderheit in Südschleswig verwendet die Löwen bis heute, etwa in kulturellen und politischen Kontexten, da sie ein historisches Zeichen der dänischen Tradition im Landesteil sind.
Auch wenn Schleswig selbst die Löwen nicht mehr führt, leben sie im Landeswappen Schleswig-Holsteins weiter.
Löwe am Petri-Portal
Löwe bezwingt ein Drachenartiges Ungeheuer mit Flügel, gearbeitet aus Granit, gehörte aller Wahrscheinlichkeit nach zur ursprünglichen Kirche, die in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts im Zuge des hochgotischen Neubaus als eindrucksvolle Gewölbebasilika Gestalt annahm.
Koordinaten:
lat: 54.513514, lon: 9.569614
54°30′48.7″N 9°34′10.6″E
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Löwe an der Außenwand der Kanonikersakristei des Domes
Auch hier, ein Löwe bezwingt ein Drachenartiges Ungeheuer mit Flügel, gearbeitet aus Granit, gehörte aller Wahrscheinlichkeit nach auch zur ursprünglichen Kirche, die in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts im Zuge des hochgotischen Neubaus als eindrucksvolle Gewölbebasilika Gestalt annahm.
Koordinaten:
lat: 54.513901, lon: 9.569271
54°30′50.0″N 9°34′09.4″E
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Löwengrube am Dom
Die drei Löwensteine aus Granit in der sogenannten Löwengrube, wurden gegen Ende des 13. Jahrhunderts in das Fundament des Chortreppenturms verbaut, sie stellen Löwen dar die Schweine oder Ferkel packen, sie gehören zu den ältesten Tierdarstellungen der Kirche.
Schweine hatten im Mittelalter eine stark negative symbolische Bedeutung – Sie galten als Sinnbild für Unreinheit, Gefräßigkeit und Triebhaftigkeit. Das Gute (Löwe) bezwingt das Niedrige oder Sündhafte (Schwein).
Koordinaten:
lat: 54.513846, lon: 9.569574
54°30′49.9″N 9°34′10.5″E
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Löwe am Hattenschen Hof
Der Löwenstein am Hattenschen Hof, der um 1600 errichtet wurde, gehört zu den auffälligsten erhaltenen Spolien aus dem Umfeld des ehemaligen Dominikanerklosters (Niederlegung um 1560). Die Kombination aus einem Löwen, der ein Menschen- oder Kinderwesen in den Fängen hält, ist ungewöhnlich und hebt sich deutlich von den anderen Löwenmotiven ab, die Drachen oder andere Tiere niederhalten.
Koordinaten:
lat: 54.513026, lon: 9.56874
54°30′46.9″N 9°34′07.5″E
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Löwe der St. Michaelis-Rundkirche
Der Granit Löwe der alten St. Michaelis-Rundkirche, die 1870 eingestürzt und 1871 abgebrochen wurde, befindet sich im Gemeindehaus auf dem Michaelisberg.
Koordinaten:
lat: 54.518488, lon: 9.565784
54°31′06.6″N 9°33′56.8″E
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Löwe im Schleswiger Dom
Löwe aus rotem Sandstein, zu dem ich bis jetzt noch keine Informationen gefunden habe.
Koordinaten:
lat: 54.513524, lon: 9.569513
54°30′48.7″N 9°34′10.2″E
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Löwenkopf am Eingang des Diakonischen Werks
Hierzu habe ich bis jetzt noch keine Informationen gefunden.
Koordinaten:
lat: 54.514151, lon: 9.569384
54°30′50.9″N 9°34′09.8″E
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Löwen im alten Schleswig-Holstein Wappen
Gedenkstein mit der Inschrift: "Diesen Stein setzten Schleswigs Bürger am 24.März 1898 zur Erinnerung an die Erhebung Schleswig-Holsteins für Landrecht und Deutschthum."
Koordinaten:
lat: 54.516224, lon: 9.551877
54°30′58.4″N 9°33′06.8″E
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Löwen gehaltene Sandstein-Wappenkartusche
Löwen gehaltene Sandstein-Wappenkartusche (v. Brockdorff-Wappen) mit Inschrifttafel, am Torhaus von 1761 des Günderothscher Hof/ Scheershof (1633/34).
Koordinaten:
lat: 54.505512, lon: 9.541358
54°30′19.8″N 9°32′28.9″E
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Löwen in der Wappentafel des Günderothschen Hof/ Scheershof
Löwen in der Wappentafel des Günderothschen Hof/ Scheershof von 1633/34.
Koordinaten:
lat: 54.505497, lon: 9.541973
54°30′19.8″N 9°32′31.1″E
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Löwen vom Schleswiger Befreiungsdenkmal im Stadmuseum Schleswig
Löwenskulptur vom Schleswiger "Befreiungsdenkmal" (1914).
Das Denkmal befand sich zwischen Lollfuß und der Flensburger Straße, ursprünglich gehörten zu diesem Denkmal vier Granit-Löwen.
Koordinaten:
lat: 54.505405, lon: 9.542023
54°30′19.5″N 9°32′31.3″E
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Löwen im Wappen des Prinzenpalais
Während der Umbauarbeiten am Prinzenpalais zum Landesarchiv Schleswig-Holsteins in den Jahren bis 1991 wurde ein neues Wappenportal geschaffen, dessen Gestaltung sich am Landeswappen orientiert.
Koordinaten:
lat: 54.505891, lon: 9.539904
54°30′21.2″N 9°32′23.7″E
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